LAB OF ASIAN DIASPORA
Art Practices and Perspectives from the Asian Diaspora /// Art Practices and Perspectives from the Asian Diaspora ///
„Slap that colonial Baak!“
Aktionistisches Symposium zum Dekolonialismus im Musiktheater
Achtung: Wegen des Wetters finden um 11.00 Uhr nur die erste DJ-Session (DJ Júlio) und der Workshop von Kajan Luc auf dem Amerigo-Vespucci-Platz statt. 12:00 Uhr findet die Nudelbar statt, und um 12:30 Uhr beginnt das Panel in der Quarterpipe, einschließlich „Choir of Uncivilized Voices“ von Mable Preach.
Attention: Due to the weather, only the first DJ session (DJ Júlio) and Kajan Luc’s workshop will take place at Amerigo Vespucci Square at 11:00 a.m. The Noodle Bar will take place at 12:00 p.m., and the panel discussion will begin at 12:30 p.m. in the Quarterpipe, including Choir of Uncivilized Voices by Mable Preach.
„Slap that colonial Baak!“ lädt zur Pop-Up-Nudelbar am Baakenhafen ein – mit Workshops, Aktionen und offenen Formaten im Stadtraum. Gemeinsam mit Hamburger Kulturschaffenden erkunden wir dekoloniale Perspektiven im Musiktheater und darüber hinaus.
Der Ort ist kein Zufall: Während des Völkermords an den Herero und Nama war der Baakenhafen ein zentraler Schauplatz kolonialer Gewalt. Heute soll hier eine neue Oper entstehen – bislang ohne ausreichende kritische Auseinandersetzung mit historischen Verstrickungen.
Zwischen Bauprojekt und Erinnerungslücke fragen wir: Welche Geschichten werden erzählt, welche bleiben unsichtbar? Das interaktive Symposium lädt ein zum Zuhören, Mitmachen und Widersprechen.
“Slap that Colonial Baak!” invites you to a pop-up noodle bar at Baakenhafen — with workshops, actions, and open formats in urban space. Together with Hamburg-based cultural practitioners, we explore decolonial perspectives in music theatre and beyond.
The location is no coincidence: during the genocide of the Herero and Nama, Baakenhafen was a central site of colonial violence. Today, a new opera house is planned here — so far without sufficient critical engagement with these historical entanglements.
Between construction project and gaps in memory, we ask: Which stories are told, and which remain invisible? This interactive symposium invites you to listen, participate, and dissent.
Amerigo-Vespucci-Platz:
Wer gestaltet Erinnerung – und für wen? Welche Perspektiven, Geschichten und Gemeinschaften fehlen bislang? Und wie lassen sich durch Stimmen, visuelle Materialien und künstlerische Mittel neue Erinnerungsräume im Stadtraum öffnen, neu eröffnen und verhandeln?
Mit (Audio-)Beiträgen von Prince Kamazeengi Marenga, Unomasa Jameela Mupia, Immaculata Hiền Thơ Nguyễn, Lorenda Opoku und Hang Su
Who shapes memory — and for whom? Which perspectives, stories, and communities have been missing so far? And how can voices, visual materials, and artistic means open, reopen, and negotiate new spaces of remembrance in the urban realm?
With (audio) contributions by Prince Kamazeengi Marenga, Unomasa Jameela Mupia, Immaculata Hiền Thơ Nguyễn, Lorenda Opoku, and Hang Su.
Quartepipe:
Was haben italienische Kartographen, chinesische Gastarbeiter*innen und Flip-Flops miteinander zu tun? Findet es heraus im Gespräch mit Hamburger Kulturschaffenden aus verschiedenen künstlerischen und institutionellen Kontexten. Gemeinsam diskutieren wir die politischen, ästhetischen und praktischen Herausforderungen eines dekolonialen Musiktheaters und fragen, wie sich bestehende Strukturen verändern lassen.
What do Italian cartographers, Chinese guest workers, and flip-flops have to do with one another? Find out in a conversation with Hamburg-based cultural practitioners from various artistic and institutional contexts. Together, we will discuss the political, aesthetic, and practical challenges of decolonial music theatre and ask how existing structures can be transformed.´
Quartepipe:
Song Texts
Quartepipe:
(Es gibt barrierefreie Sanitäranlagen sowohl am Amerigo-Vespucci-Platz als auch in der Quarterpipe.)
Präsentiert vom STIMME X Festival 25.-28.Juni, in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg.
hì-hì sō͘-sō͘, 煦煦簌簌
Ein erzählerisches Konzert über Taiwan mit experimenteller Musik für Blockflöten, Orgel und Qin
Pfarrbereich, Gutshofstraße 15
04435 Schkeuditz
Was haben Mango, Taro und Ananas miteinander zu tun?
Wie klingt Erinnerung? Welche Spuren hinterlassen Sprache, Migration und koloniale Geschichte in unseren Körpern, Stimmen und musikalischen Praktiken?
hì-hì sō͘-sō͘, 煦煦簌簌 ist ein literarisch-musikalisches Konzert über Taiwan, diasporische Identität und die Suche nach klanglicher Zugehörigkeit. Zwischen experimenteller Musik, Erzählung und Pomologie verweben Hang Su und Chen Hsu persönliche Familiengeschichten mit den politischen und kulturellen Verflechtungen Ostasiens.
Ausgangspunkt des Konzerts sind biografische Recherchen: Teil der Familienmitgliedern von Hang Su und Chen Hsu wurden infolge des chinesischen Bürgerkriegs nach Taiwan gebracht und lebten dort zwischen sprachlicher Entwurzelung und politischen Umbrüchen. Besonders die taiwanesische Sprache – lange Zeit marginalisiert und unterdrückt – wird im Konzert selbst zum musikalischen Material: als Rhythmus, Phonetik und Resonanzraum.
Die chinesische Qin trifft auf Blockflöten, Traversflöte und Orgel; Alte Musik begegnet experimentellen Spieltechniken und elektroakustischen Klangvorstellungen. Aus Text, Atem, Geräusch und Melodie entsteht ein fragiles Gewebe aus Verlust, Transformation und Neuschreibung.
Das Konzert fragt danach, wie koloniale Prägungen unsere Hörgewohnheiten und musikalischen Ausbildungssysteme bis heute beeinflussen – und welche neuen künstlerischen Räume entstehen können, wenn verdrängte Klangtraditionen, persönliche Erinnerungen und diasporische Erfahrungen hörbar werden.
Ein Nachmittag zwischen Konzert, Erzählung und Klanginstallation – leise, vielschichtig und politisch.
Ein Konzert von Chen Hsu und Hang Su
Gefördert vom Musikfonds e.V. mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Fotografie © Oliver Espace, Event Photo © Yongqi Yan.
♡ ♡ 天上人間 ♡ ♡ 十里腳皮 ♡ ♡
A performative exhibition
𝗙𝗲𝗲𝘁 behaving badly... 💦
Slipping between window frames, soaking, creaming, leaving 𝚜𝚞𝚜𝚙𝚒𝚌𝚒𝚘𝚞𝚜𝚕𝚢 𝚝𝚎𝚗𝚍𝚎𝚛 traces on fragile surfaces.
The gaze thinks it’s in control ( ͡° ͜ʖ ͡°) ✨ — but it keeps getting slowed down, filtered, teased into waiting... like something slightly too intimate to scroll past。🫧
On performance night 𓏲 ࣪₊🏻 : foot baths steam, electronic sounds hum ⚡️, edible skins shimmer🦷, and water balls roll like obedient little planets 🪐➰
A sᴘᴀ sᴇ́ᴀɴᴄᴇ where care feels a bit uncanny and desire learns some patience. 🕯️🕊️🧺
The performative, installative exhibition treats feet as an interface for seeing: they immerse, leave traces, and are framed through windows and translucent lapers, staging a choreography between public visibility and intimate care. Our work redirects desire away from possession and appropriation toward maintenance, duration, and embodied attention.
FRI 13.03.2026 18H-21H
FRI 10.04 18H-21H
SAT 25.04 18H-21H
SUN 12.04 14H-17H
SAT 18.04 15H-18H
SUN 19.04 14H-17H
Registration: feedingfoot(at)posteo.de
MON - SUN 10H-18H
With the kind support of Kultur Mitte, Kommunale Galerien Berlin, KoGa, CAMPI, and the Mitte District Office.
Himmel auf Erden ~ An meine liebste Fußhaut
Eine performative Ausstellung
Füße, die sich danebenbenehmen … 💦
Sie gleiten zwischen Fensterrahmen hindurch, durchnässen, cremen, hinterlassen 𝚟𝚎𝚛𝚍ä𝚌𝚑𝚝𝚒𝚐 𝚣𝚊𝚛𝚝𝚎 Spuren auf fragilen Oberflächen.
Der Blick glaubt, die Kontrolle zu haben ( ͡° ͜ʖ ͡°) ✨ — doch er wird verlangsamt, gefiltert, ins Warten gelockt … wie etwas, das ein wenig zu intim ist, um einfach weiterzuscrollen. 🫧
An den Performance-Abenden 𓏲 ࣪₊🏻 dampfen Fußbäder, elektronische Klänge vibrieren ⚡️, essbare Häute schimmern 🦷, und Wasserkugeln rollen wie gehorsame kleine Planeten 🪐➰ Eine Spa-Séance, in der Fürsorge leicht unheimlich wirkt und das Begehren Geduld lernt. 🕯️🕊️🧺
Die performativ-installative Ausstellung begreift Füße als ein Interface des Sehens: Sie tauchen ein, hinterlassen Spuren und werden durch Fenster sowie transluzente Schichten gerahmt. So entsteht eine Choreografie zwischen öffentlicher Sichtbarkeit und intimer Fürsorge. Die Arbeit verschiebt das Begehren von Besitz und Aneignung hin zu Pflege, Dauer und verkörperter Aufmerksamkeit.
FR 13.03.2026, 18–21 Uhr
FR 10.04., 18–21 Uhr
SA 25.04., 18–21 Uhr
SO 12.04., 14–17 Uhr
SA 18.04., 15–18 Uhr
SO 19.04., 14–17 Uhr
Anmeldung: feedingfoot(at)posteo.de
MO – SO: 10–18 Uhr
Mit freundlicher Unterstützung von Kultur Mitte, Kommunale Galerien Berlin, KoGa, CAMPI and Bezirksamt Mitte.
Moonsay – performative Musikinstallation
Das Stück „Moonsay“ verbindet persönliche Erinnerung, dokumentierte Gewalt und klangliche Transformation zu einer performativen Musikinstallation. Ausgangspunkt sind Erinnerungen von Hang Su an dokumentierte Brandanschläge auf migrantische Menschen und ihre Lebensräume in Deutschland. Diese Erinnerungen werden mit einer Komposition aus elektronischen Klängen verwoben, die von Gewalt, Schmerz, Verlust, aber auch von Zusammenhalt und Widerstandskraft erzählt.
Als inhaltliche Grundlage dient die Datenbank „Brandmuster“ des Forschers Joel Schülin, die Brandanschläge auf migrantische Lebensräume – insbesondere auf Flüchtlingsunterkünfte – dokumentiert. Die darin gesammelten Daten und Berichte bilden ein akustisches und konzeptuelles Archiv, aus dem Hang Su musikalische Strukturen entwickelt. Die Klänge greifen Fragmente dieser dokumentierten Ereignisse auf und transformieren sie in eine vielschichtige Klanglandschaft, die zwischen Bedrohung, Trauer und kollektiver Erinnerung oszilliert.
Zentral für die Performance ist die Verwendung von Alltagsgegenständen als Klangkörper. Wäscheständer, Posterrollen und andere scheinbar banale Objekte werden zu fragilen Resonanzkörpern, deren metallische, knarrende und vibrierende Klänge die Zerbrechlichkeit von Lebensräumen und die Spannung zwischen Alltag und Gewalt hörbar machen. Durch diese experimentelle Instrumentierung entsteht eine musikalische Sprache, die sowohl körperlich als auch räumlich erfahrbar wird.
Ein wesentliches visuelles Element der Installation ist eine großformatige Mondfotografie des kurdisch-amerikanischen Astrofotografen Darya Kawa. Das Bild des Mondes wurde in 368 einzelne B4-Infotafeln zerschnitten und im Raum neu zusammengesetzt. Der fragmentierte Mond fungiert als Symbol für Heimat, Erinnerung und regenerative Kraft. Gleichzeitig verweist seine Zerstückelung auf die Brüche in Biografien migrantischer Menschen, deren Lebensrealitäten häufig von Gewalt, Verlust und erzwungener Bewegung geprägt sind. In der Performance wird der Mond zu einem Orientierungspunkt – einem stillen Zeugen über Zeit, Raum und Grenzen hinweg, der Trost und Hoffnung spenden kann.
Durch die Verbindung von Klang, Rauminstallation und visueller Fragmentierung entsteht eine performative Arbeit, die kollektive Erinnerung, Migrationserfahrungen und gesellschaftliche Verantwortung thematisiert. „Moonsay“ versteht sich dabei nicht nur als künstlerische Reflexion, sondern auch als Einladung zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit den Folgen rassistischer Gewalt.
Die Aufführung von „Moonsay“ in Hamburg ist Teil des Festivals Fluctoplasma 2025. Eine weitere Präsentation findet in Frankfurt am Main statt und wird im Rahmen der Erinnerung an den rassistischen Anschlag von Hanau von der Stadt Frankfurt am Main finanziell unterstützt. In diesem Kontext verbindet die Arbeit die Erinnerung an vergangene und gegenwärtige Formen rassistischer Gewalt mit einem künstlerischen Raum für Trauer, Solidarität und Zukunftsvorstellungen.
26. Okt. 2025 MARKK Hamburg, Fluctoplasma 2025
01. März 2026 Brotfabrik, Framfurt am Main
Komposition: Hang Su
Musik / Performance: Chroma Kollektiv (Begüm Aslan, Albert Kuchinski, Leonard Melcher,
Patrícia Pinheiro) Unter der Leitung von Leh-Qiao Liao
Mondaufnahme: Darya Kawa
Archiv: Joel Schülin (Brandmuster)
In diesem etwa einstündigen Musikkonzert mit literarischer Begleitung wird eine Familiengeschichte über Grenzen hinweg erzählt – zwischen Krieg und Koexistenz, zwischen Trennung und Begegnung.
Die Schicksale von Menschen, die sich im Zweiten Weltkrieg als Feinde gegenüberstanden, werden im gemeinsamen künstlerischen Ausdruck miteinander verflochten – als Versuch eines Einklangs im kollektiven Gedächtnis.
Als besonderer Gast tritt die japanische Koto-Spielerin Naoko Kikuchi auf, begleitet von Texten von Tomoya Yokokawa.
Der Gastgeber Hang Su musiziert gemeinsam mit ihnen und erzählt seine Familienvergangenheit, die in der chinesisch-japanischen Geschichte oft übersehen oder verdrängt wurde.
Gutshofstraße 15, 04435 Schkeuditz (Pfarrbereich)
Bitte beachten Sie, dass der Ort nicht regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Wir empfehlen die Anreise mit dem Fahrrad oder dem PKW.
Das Projekt ist gefördert durch Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.
For all Rice Hamburgers – whether you love eating, cooking, or you’re just curious.
Rice Express is a temporary, hands-on kitchen in a public space that uses rice as a symbol of diasporic identity. In front of the Schiller Library, visitors create their own rice burgers, share memories, recipes, and stories.
It brings together food, art, and everyday experiences to create an open and welcoming space for community and participation.
Kochen, Chillen, Community: Komm vorbei und mach mit!
Für alle Rice Hamburger – egal ob du gern isst, kochst oder einfach neugierig bist.
„Rice Express“ ist eine temporäre Mitmach-Küche im öffentlichen Raum, die Reis als Symbol diasporischer Identität nutzt. Vor der Schiller-Bibliothek gestalten Besucher*innen kreative Reis-Burger, tauschen Erinnerungen, Rezepte und Geschichten aus.
Es verbindet Kulinarik, Kunst und Alltagserfahrung zu einem offenen, solidarischen Ort für Begegnung und Teilhabe.
Teil der Artist Residencies Leopoldplatz 2025, finanziert vom Fachbereich Kunst & Kultur des Bezirksamts Mitte von Berlin.
“Asian Social Care” — Performance, Beats & Empowerment
Lab of Asian Diaspora ist ein Kollektiv von Künstler*innen mit asiatischen Wurzeln. Mit der Reihe “Asian Social Care” schaffen wir Räume, in denen Perspektiven der asiatisch gelesenen Diaspora sichtbar werden und solidarische Vernetzung möglich ist.
Am 2. Mai 2025 feiert das Format im Ost-Passage Theater Leipzig sein Debüt – mit zwei Programmpunkten:
→ 15:00 - 17:00 Empowerment-Workshop
Nachmittags laden wir gemeinsam mit korientation e.V. – einem Verein für die politische Vernetzung von Asiatisch-Deutschen – zu einem Empowerment-Workshop für asiatisch gelesene Menschen ein. Kostenfreie Anmeldung des Workshops:
Ab 19:30 Uhr öffnen wir die Türen für alle – mit Sounds aus der Asian Underground & elektronischer Musik:
→ 20:00 Uhr: Performance von su dance110
→ 21:00 Uhr: DJ-Set von kjjabber
Kommt vorbei, bringt Freund*innen mit und lasst uns gemeinsam Räume schaffen, in denen wir uns sehen, feiern und stärken!
Wir sind gegen jegliche Form von Diskriminierungen.
Das heißt Handlungen die Sexismus, Rassismus, Antsemitismus, Homo*-und Trans*feindlichkeit, Klassismus/Sozialchauvinismus, Ableismus, Lookismus, Localismus (z.B. Ostdiskriminierung) oder andere Diskriminierungsformen reproduzieren, sind auf der Asian Social Care nicht erwünscht.
Lab of Asian Diaspora presents:
“Asian Social Care” — Performance, Beats & Empowerment
Lab of Asian Diaspora is a collective of artists with Asian heritage. Through the series “Asian Social Care”, we aim to create spaces where perspectives of the Asian diasporic community become visible and where solidarity and connection can grow.
On May 2, 2025, the series will debut at Ost-Passage Theater Leipzig with two program highlights:
→ 3:00 - 5:00 PM Empowerment Workshop
In the afternoon, we invite participants to join an empowerment workshop for Asian-diasporic people, co-organized with korientation e.V., a Berlin-based organization for the political networking of Asian-Germans.
Free registration for workshop:
From 7:30 PM, doors open to the public — with performances and music rooted in Asian underground and electronic sounds:
→ 8:00 PM: Performance by su dance110
→ 9:00 PM: DJ set by kjjabber
Come through, bring your friends, and let’s create a space together — to be seen, to celebrate, and to uplift one another!
Ticket Reservation
We are against all forms of discrimination.
This means that actions which reproduce sexism, racism, antisemitism, homo* and trans* hostility, classism/social chauvinism, ableism, lookism, localism (e.g., discrimination against people from Eastern regions), or other forms of discrimination are not welcome at the Asian Social Care.
Im Zentrum steht ein Erinnerungsklangalbum, das zwischen kollektiven Archiven und Einflüssen asiatischer Popkultur schwebt – präsentiert als ein poetisch verdichtetes Mini-Musiktheaterstück.
Lab of Asian Diaspora ist eine innovative Konzertreihe, die Musikerinnen und Performerinnen mit asiatischen Wurzeln eine Bühne bietet, um ihre Kunst, Geschichten und Perspektiven sichtbar zu machen. Ziel ist es, interkulturellen Austausch zu fördern und asiatische Künstlerinnen nicht nur als Ausführende, sondern als kreative Persönlichkeiten mit eigenen Narrativen ins Zentrum zu rücken.
Gutshofstraße 15, 04435 Schkeuditz (Pfarrbereich)
Bitte beachten Sie, dass der Ort nicht regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Wir empfehlen die Anreise mit dem Fahrrad oder dem PKW.
Das Projekt ist gefördert durch Musikfonds e.V. und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.
“Writing Beyond the Yester-Morrow” explores new collaborative formats between urbanism and experimental music within the (pan-)Asian diaspora, examining its relationship with a new audience of transcultural communities.
Our Artist Lab was divided into different focal areas: In the first part, we invited practitioners from the (pan-)Asian diaspora in the performing arts to reflect on their experiences with cultural projects (dance, theater, performance, and new music) and their connections with diverse audiences over the past three years.
At the core of our collective evaluation were various strategies for engaging diverse audiences—whether activist, political, spontaneous, or otherwise—including ways to connect with people from different cultural backgrounds, such as the (pan-)Asian diaspora with its distinct cultural and political histories.
Additionally, we discussed crisis management and the structural development of a platform and network for professionals in the performing arts (music, performance, politics, and society) with (pan-)Asian backgrounds.
In the second part of the lab, participants shared insights into their own work through various workshops. This led to discussions about the future and how the reflections from the first phase could be translated into concrete artistic impulses.
The implementation phase of our lab revealed some unexpected perspectives. Many engaging discussions took place in the kitchen, over shared meals often prepared by Chinese lab leader Hang Su, embracing the motto “food is love, food is understanding,” which lies at the heart of Asian culture. The decision to continue this practice during the public presentation was met with overwhelming enthusiasm.
Host:
Hang Su, with LÍNGSĀNLÍNG and MAM – Manufaktur für aktuelle Musik
Participating Artists:
Peyee Chen, To Doan, Nina Guo, Dr. Kien Nghi Ha, Silvan Hagenbrock, Renu Hossain, Paul Hübner, Olivia Hyunsin Kim, Christian Kesten, Josefin Kwon, Sun-Young Nam, Thủy-Tiên Nguyễn, Quang Nguyen-Xuan, Ariel Orah, Ming Poon, Dan Su, Thu Hoài Tran.
Funding & Local Partner:
The project was funded by the Fonds Darstellende Künste.
Local Partner: C*Space Berlin
Event Dates:
📅 August 21–26, 2023
📅 September 8, 2023