LAB OF ASIAN DIASPORA

 

Art Practices and Perspectives from the Asian Diaspora /// Art Practices and Perspectives from the Asian Diaspora ///



Slap that colonial Baak!
Aktionistisches Mitmach-Symposium
Amerigo-Vespucci-Platz, Hamburg

Design © Hang Su

„Slap that colonial Baak!“
Aktionistisches Symposium zum Dekolonialismus im Musiktheater

Eine Veranstaltung vom  Stimme X Festival

11 bis 14:30 Uhr, 27. Juni 2026 (SA)
Am Amerigo-Vespucci-Platz (U Elbbrücken) und bei Regen in der QUARTERPIPE

Workshops, Panel, Nudelbar, Live-Musik und Mini-Spiele bieten einen Reflexionsraum zum Dekolonialismus im Musiktheater, der Geschichte des Baakenhafen und seine Zukunft.

Hosts: Hang Su und Lara Bäucker von der AG Dekolonialismus (Netzwerk Freies Musiktheater)
Künstler*innen und Gäste: Kajan Luc, Mable Preach und der Choir of Uncivilized Voices, Dan Thy Nguyen, Nadine Jessen und DJ Julio


„Slap that colonial Baak!“ lädt zur mobilen Nudelbar am Baakenhafen ein – mit Workshops, Aktionen und offenen Formaten im Stadtraum. Gemeinsam mit Hamburger Kulturschaffenden erkunden wir dekoloniale Perspektiven im Musiktheater und darüber hinaus.

Der Ort ist kein Zufall: Während des Völkermords an den Herero und Nama war der Baakenhafen ein zentraler Schauplatz kolonialer Gewalt. Heute soll hier eine neue Oper entstehen – bislang ohne ausreichende kritische Auseinandersetzung mit historischen Verstrickungen.


Zwischen Bauprojekt und Erinnerungslücke fragen wir: Welche Geschichten werden erzählt, welche bleiben unsichtbar? Das interaktive Symposium lädt ein zum Zuhören, Mitmachen und Widersprechen.



11:00 Uhr "Wenn der Baakenhafen spricht"
Partizipative Intervention von Kajan Luc

Wer gestaltet Erinnerung – und für wen? Welche Perspektiven, Geschichten und Gemeinschaften fehlen bislang? Und wie lassen sich durch Stimmen, visuelle Materialien und künstlerische Mittel neue Erinnerungsräume im Stadtraum öffnen, neu eröffnen und verhandeln?



12:30 Uhr "Mit Flip-Flops in die Oper Musiktheater dekolonialisieren!"
Panel mit DJ Julio, Dan Thy Nguyen, Nadine Jessen und Kajan Luc

Was haben italienische Kartographen, chinesische Gastarbeiter*innen und Flip-Flops miteinander zu tun? Findet es heraus im Gespräch mit Hamburger Kulturschaffenden aus verschiedenen künstlerischen und institutionellen Kontexten. Gemeinsam diskutieren wir die politischen, ästhetischen und praktischen Herausforderungen eines dekolonialen Musiktheaters und fragen, wie sich bestehende Strukturen verändern lassen.



13:00 Uhr "Choir of uncivilzed voices"
Gemeinsames Singen, Format entwickelt von Mable Preach



(Es gibt barrierefreie Sanitäranlagen sowohl am Amerigo-Vespucci-Platz als auch in der Quarterpipe.)

Mehr Infos



Präsentiert vom STIMME X Festival 25.-28.Juni, in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg.